Biografie

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  • Geboren 1964 in Maribor / Slowenien.
  • Enkel des slow. Landschaftsmalers Edvin Fric.
  • Übersiedlung 1968 nach Mannheim.
    Abitur 1987.
    Seit 1992 in Kaiserslautern lebend.
  • Freischaffender Künstler seit 2003.
  • Zahlreiche Ausstellungen in Deutschland,
    Verkäufe ins In- & Ausland (vor allem USA).

Werkproduktion ca. 40 Gemälde pro Jahr,
überwiegend Öl auf altmeisterlich vorbereitetem Reinleinen.

 

Heidelberg/Germany, 2004

 

                                                    

 

 

 

 

 

   DAMIJAN FRIC

         EIN KÜNSTLER ZWISCHEN FIKTION UND REALITÄT UND DEM GANZ NORMALEN WAHNSINN

 

Ein Vorwort von Cornelia Stadelmann

Freie Kunstpädagogin, freie Künstlerin, freie Architektin in Leipzig

Dozentin für Malerei und Grafik und Leiterin des Bereiches Bildende Kunst-Malerei-Grafik an der Tanz- und Kunstakademie Leipzig und Gründerin und Leiterin der Kunstmappenschule Leipzig

 www.cs-kunst.de*  und www.kunstmappenschule-leipzig.de *


 

Damijan Fric wurde 1964 in Maribor im heutigen Slowenien geboren. Schon sein Großvater Edwin Fric war zu seinen Lebzeiten ein bekannter Maler in seiner Umgebung. Damijan Fric verbrachte viel Zeit bei seinem Großvater, weil seine Eltern schon zu der Generation der Gastarbeiter in Deutschland gehörten. Des Großvaters Bildmotive waren geprägt durch sein bäuerliches Leben in einem beschaulichen Dorf nahe der großen Stadt Maribor. Auf seinen Bildern gab es rastende Jäger, Musikanten, Jesusdarstellungen, romantische Seen mit Schwänen, Hütten in den Bergen und Natur so weit das Auge reichte. Diese naturalistischen Darstellungen prägten auch seinen Enkel – den heutigen Künstler Damijan Fric. Seine Bilder zeigen auch dieses bäuerliche Leben in einigen Landschaftsschilderungen und oft sogar ganz direkt ein Bauernhaus wie bei „Das Versteck“ (2012). Bei seinem Großvater jedoch waren die Landschafts- und Alltagsszenen in realistischer Abbildmalerei nach Art der Romantik ausgeführt. Bei seinem Enkel Damijan Fric hingegen ist es der „Spitzwegerische“ Humor, der den Betrachtern seiner Landschafts- und Alltagsszenarien ein spitzbübisches Lächeln ins Gesicht zaubert wie bei „Sound Check“ („Klangprobe“ 2009).

Von diesem rastlosen Großvater, der seine Bilder auf der Straße und von Haus zu Haus verkaufte, lernte Damijan Fric das Handwerk der Malerei, das er bis zum heutigen Tag durch ein beharrliches Selbststudium immer mehr vertiefte, ausbaute und zu einer Virtuosität gebracht hat, an der sich so mancher Kunsthochschulabsolvent ein Beispiel nehmen könnte. Die Akkuratesse in der handwerklichen Ausführung der Malerei, in der Plastizität der Formen, der Weite der Landschaften und komplizierten perspektivischen Anordnungen sowie in einer präzisen Licht-Schatten-Setzung offenbaren eine große Meisterschaft. Doch sein Malerhandwerk ist nicht fest und starr, sondern geschieht mit einer federhaften Leichtigkeit, die seinen Vorbildern wie Salvador Dali, Max Ernst, Rene Magritte in keiner Weise nachstehen. Und so sind es auch diese surrealen Künstler, die Damijan Fric die Freiheit in der Bilddarstellung aufgezeigt haben. Diese reichen von Fantasien, Traumbildern, Fantasmen, Allegorien bis hin zu viel Symbolischem – auch wenn das betreffende Symbol manchmal nur für den Künstler selbst in seiner Bedeutung evident ist.

In seinen fiktiven Bildwelten verlassen Pinguine die Erde wie im Bild „Emigration“ („Auswanderung“ 2008), weil ihnen durch die globale Erderwärmung der Lebensraum unbewohnbar wird. Ganze Hurrikane und Taifune stürzen auf Instrumente oder einsame Dirigenten ein und werden davon gerissen wie bei „Ozeansinfonie“ (2008). Oder der kleine Mann wie auch das Klavier torkeln angetrunken von der Bühne durch die Nacht wie bei „Das betrunkene Klavier“ (2007) – eben der ganz normale Wahnsinn. In den Bildern von Damijan Fric liegen Gesellschaftskritik und Fiktionen über eine bedrohte Zukunft – auch wenn diese in Seifenblasen aus schwebender Leichtigkeit wie bei dem Bild „Big Bang Bubble“ (Die Urknall-Seifenblase“ 2007) gepackt sind. Doch sie können wie normale Seifenblasen ganz schnell zerplatzen. Das Weltall mit seinen realen und metaphysischen Erscheinungen interessiert diesen Künstler schon seit den Zeiten seines Physikstudiums. So entstehen immer wieder Bilder, die solche Szenarien wie „Rebirth“ („Wiedergeburt“ 2008) und „Sternschnuppen“ (2008) wiedergeben. Die Erforschung der Gesetze von Natur und Philosophie sind ein Antrieb für seine Malerei, was das Bild „Der Astronom“ (2007) oder „Der schaukelnde Philosoph“ (2011) humorvoll widerspiegeln. Auch die Beschäftigung mit sich selbst und der Erforschung seines eigenen Denkens und der Hinterfragung seines Daseins sind in vielen Bildern wieder zu entdecken, wenn die dargestellte männliche Person den Künstler selbst zeigt wie bei „Der plötzliche Windstoß“ (2008) und beim Bild „Kosmisches Billardspiel“ (2007) Auch seine Kinder dienen oft als Anlass zu neuen Bildwerken und deren Gesichter und Figuren als Vorlagen und Modelle wie beim Bild „Mitspielender Engel“ (2006). Die Bilder von Damijan Fric haben Charme und Liebenswürdigkeit wie der zurückhaltende Künstler selbst. Es sind gemalte Geschichten, die seine hohe Sensibilität für die Menschen, Tiere und die Natur auf dieser Erde zeigen, in der wir nur ein Teil davon sind und diese deshalb behüten sollten.

In den USA hat dieser seit 2003 freischaffende Maler schon eine große Fangemeinde und begeisterte Anhängerschaft, die sein Wirken begleiten und beobachten und sich über jedes neue Werk mit dem Künstler freuen. Es ist an der Zeit, dass dieser fantasievolle und handwerklich ausgereifte Künstler auch in Deutschland bekannt wird, seine Aufmerksamkeit und Anerkennung findet. Denn seine Bilder „bewegen“ den Betrachter und sollten der Menschheit zugänglich sein, damit seine bedrohlichen Fiktionen nicht Realität werden.

 

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in ENGLISH

 

    • Born in 1964 in Slovenia/ Europe.
    • Grandson of the slovenian landscape painter Edvin Fric.
    • Emigrated from Slovenia to Western Germany in 1968.
    • Drawings from childhood on. Later, at the beginning of the eighties, paintings in oil.
    • Numerous exhibitions in Germany.
    • Many international sales of original & unique Artworks.
      (especially to the USA but also to other European countries).
    • Number of unique paintings per year: about 10.
    • Usage of best traditional materials like true linen canvas, oldmasterly primed .

 

         DAMIJAN FRIC

AN ARTIST BETWEEN FICTION, REALITY AND ORDINARY MADNESS

 

Foreword by Cornelia Stadelmann, Freelance Art Educator, freelance Architect in Leipzig, Germany. Head of Enriching Fine Arts, Painting, Graphic Design and Art Academy Leipzig

 

 

 

Damijan Fric was born in 1964 in Maribor in current Slovenia. His Grandfather was during his own lifetime a known artistic painter in his surrounding area. Damijan Fric spent much time with his Grandfather in Slovenia because Damijan´s parents belonged to the generation of „guest workers“ living at times in Germany. His Grandfather´s paintings were dominated by his farming life in a contemplative little village near the greater town of Maribor. His paintings showed hunters on a rest, musicians, depictions of Jesus Christ, romantic lakes with swans, huts in the hills and nature as far as the eye can reach.

These depictions of nature shaped also his grandchild – the artist Damijan Fric. Damijan´s paintings also might show farm life, like the cabin in „The Hideaway“ (2012). While his Grandfather´s landscapes and everyday scenes were painted in the romantic style, Damijan integrates into his paintings a humor (reminiscent of the well-known painter Carl Spitzweg), that leaves the admirer with a rogue smile, like after seeing „Sound Check“ (2009).

And it is from his restless Grandfather who sold his art in the streets and from door to door that Damijan Fric learned the trade of Fine Arts, which he worked to master by patient self-study day by day. His virtuosity brought him to a level that could be an example for quite a few other university alumni. The accuracy of his style, the plasticity of the forms, the width of his landscapes and complicated orders of perspective, as well as the precise placement of light and shadows, show a true mastering of his arts.

Yet his style isn´t stationary and rigid. Instead, it is brought on with a featherlike lightness and is not inferior to his role models like Salvador Dali, Max Ernst or Rene Magritte. It is these surrealistic artists who showed Damijan Fric the freedom of the reaches of paintings. These include anything from fantasy, dream interpretations, visionary depictions, allegories to anything symbolic – even if the symbol in question is evident in meaning only to the artist himself.

In his fictional paintings it is penguins who leave the Earth, like in „Emigration“ (2008), because from global warming their environment becomes unnhabitable. Entire hurricanes or typhoons are crashing over musical instruments or the lone conductor, and are beeing ripped away like in „Ocean´s Symphony“ (2008). Or the little man and the piano, both drunk, stagger from the stage through the night, like in „The Drunk Piano“ (2007) – just ordinary madness.

His paintings touch on a critique of society and visions of an endangered future – even with soap bubbles of soaring lightness as in „Big Bang Bubble“ (2007). But soap bubbles can burst fast too. Space with its real and metaphysical phenomenons are of special interest to the artist since his university stint in the study of physics. A recurring theme is reflected in his scenes like „Rebirth“ (2008) or „Sternschnuppen“ (2008). The reasearch of law in nature and philosophy are the stimulus for his art, which are mirrored in a humorous way in „The Astronomer“ (2007) or „The Swinging Philosopher“ (2011).

Yet he also takes a look at himself, and the breadth and depth of his own thoughts and contemplations of his being are recognized in his paintings when the male person depicted is himself, as in „The Sudden Gust of Wind“ (2008) or „Cosmic Billiards“ (2007). Both his children are also occasionally a source of new artwork and their faces and figures are at times models, as in „Involved Angel“ (2006). The paintings of Damijan Fric have charm and likeability, as this reserved and modest artist himself is charming and likeable. His works are painted stories having a strong sensibility for society, for animals and for nature on this earth, which we are all part of and therefore have the responsibility to protect.

Damijan Fric is a freelance artist who since 2003 has built a large base of fans and keen supporters in the USA, who are always looking forward to his creation of new artwork. It is time that this artist, full of fantasy and very developed in his trade, gets recognition in Germany also. Both because his paintings are touching to the onlooker, and because his menacing fictions should be recognized so they do not ever become reality.

 

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